Geburtstag in Barcelona

19.10.22 Jetzt bin ich 12 Tage unterwegs. Für die Zahlenfreaks mehr davon: 1888 km in 33,16 Stden mit 9,2 Lit und 52 StdenKm im Schnitt.

Ich seht ich bin langsam unterwegs. Ich stehe zum 2. Mal auf einem Stellplatz, schien mir sicherer und entspannter in und um Barcelona. Beim ersten Mal in St Pierre de la mer wollt ich dort durch die Gegend wandern in diesem Naturpark. Der Altersschnitt war so gegen 70… hier ist es bisschen anders, Barcelona zieht Menschen aller Altersgruppen an. Es war wunderbar gestern mich durch diese wirklich schöne Stadt treiben zu lassen; ich bin einfach rum gewandert, konnte mich zu keinem ernsten sightseeing überreden, hab mich treiben lassen durch die ältesten Viertel und mich überraschen lassen von uralten Kirchen und Plätzen bis ich zur Markthalle kam, was gerade mit meinem Mittagshunger sich gut traf.

Dann mit dem Fahrrad durch die neueren Viertel, so viele Jugendstilhäuser und nette kleine Geschäfte und Lokale. Als ich müde wurde, hab ich mir ein Hamam gesucht und mich verwöhnen lassen, sündteuer und nicht wirklich Hamam aber sehr entspannend. Danach noch zu Sagrada famalia, da wollt ich sogar reingehen und zum ersten Mal vom „Seniorenrabatt“ profitieren, – aber das System der Buchungssoftware hatte einen breakdown und weder auf meinem Handy noch beim Schalter liess sich was machen- ja dann nicht ! So gehts oft und ich nehme es wies kommt und bin fast froh über solche Entscheidungshilfen… das Nicht planen ist eine Kunst, die ich gerade entwickle und soviel Hin und Her oder „Ich weiss nicht“ geht sicher nur allein.

Eigentlich dachte (sic!) ich, dass ich heute nochmal in die Stadt reinfahre, aber ich bin satt mit Eindrücken von gestern und mir ist eher nach bleiben und mich nicht bewegen und schreiben und abhängen; hier im Viertel war ein kleiner Markt, da hab ich Gemüse gekauft und nun sitz ich auf diesem nicht gemütlichen oder idyllischen Platz und freu mich über das gute wlan und tu halt diese Sachen. Um spätestens 17 h muss ich auschecken ; nun dann werd ich mir für die Nacht was in der Nähe, hinter Barcelona in den Hügeln, im Grünen suchen. Ich merke, wie ich das WENIG geniesse, wenig Plan, wenig erleben, nix Besonderes , einfach da sein in Ruhe. Einatmen-ausatmen, Spazierengehen. Schauen. Lauschen. Ich erinner mich an : lauschen, spielen, staunen- die drei Dingen die ich statt AUFGABEN zu haben in der nächsten Zeit machen darf.( diese Segel-Visionssuche um Korfu rum letzten Juni mit der Frage das ansteht wenn ich aufhören zu arbeiten) Ich bin dabei und noch sehr am mich Erholen.

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